Nicht Hinauslehnen
Kolonie Wedding in Novi Sad, Serbien
18.10.–10.11.2019

Museum of Contemporary Art Vojvodina Novi Sad

Künstlerinnen und Künstler:

Jovan Balov, Malerei
Jan Bejšovec, Textile Bilder
Frank Diersch, Zeichnung
Archi Galentz, Installation
Pablo Hermann, Konzeptkunst
Patrick Huber, Installation
Henrik Jacob, Zeichnung, Knete
Karen Koltermann, Malerei, Mixed Media, Video
Ute Lindner, Fotografie, Blueprints
Daniel Sambo-Richter, Malerei
Karen Stucke, Fotografie
Kata Unger, Gewebte Bilder, Zeichnung
Veronika Witte, Skulptur, Installation
Andreas Wolf, Malerei

Werke von zeitgenössischen, in Berlin ansässigen Künstlern werden im Museum of Contemporary Art Vojvodina präsentiert. Die Ausstellung ist der zweite Teil eines internationalen Ausstellungsprojektes das 2017 von der Kolonie Wedding iniziiert wurde. Der erste Teil war eine Ausstellung im Hyvinkää Artmuseum in Finnland 2017.
„Nicht hinauslehnen“ als Titel einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst ist eine Kippfigur: Wenn man Künstlern sagt, sie sollen sich nicht hinauslehnen, also, der gängigen Metapher folgend, das Ungeahnte tun, sich weit vorwagen, sich aus den Grenzen des Bekannten hinausbewegen, dann ist das, als sagte man ihnen, sie sollten keine Kunst
mehr machen. Die Aufforderung zum Aussetzen der Kunst ist nicht ohne Ironie oder sogar ein Paradoxon.